CANCION PUENTE SANTA ROSA

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Puente e.V. – Brücke nach Peru

Was verbindet die Brücke?

Puente ist die Verbindung zwischen dem deutschen Verein Puente und dem peruanischen Verein Puente St. Rosa.Lisa Rauber ist Vorsitzende in beiden  Vereinen.

Gruppenbild puente 2015 jan

Warum Peru?

Lisa Rauber aus Wiesbaden, mit Praxis in Mainz war als Ärztin drei Jahre im Entwicklungsdienst in Peru. Sie kennt aus dieser Zeit Land und Leute und konnte vertrauensvolle Freundschaften aufbauen, so dass garantiert ist, dass die Hilfe direkt ankommt. Sie reist zweimal pro Jahr mit ihrem Mann nach Peru und auch einige Paten haben bisher das Projekt besucht.
Die Kinder und Jugendlichen leben in Slumgebieten auf Sand ohne sanitäre Einrichtungen und viele gehen nicht zur Schule, weil Ihnen das Geld für die Bücher und Uniformen fehlt.

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Holger Ehrsam interviewt Lisa Rauber

Kinderhilfsprojekt in Trujillo – Puente e.V. – vor Ort Interview mit Lisa Rauber
Holger Ehrsam – #mi peru business
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Video – Rap – Panis Agelicus – Junior und Juergen

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Neues Grundstück – Schreinerwerkstatt zieht ein

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Neues Schulmaterial für Puente

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Puente – Rundbrief 2020

Liebe Mitglieder, Spender, Paten und Freunde

Das Jahr 2020 wurde auch in Peru von Covid beherrscht. Das Land verzeichnet die höchsten Todeszahlen in Relation zur Bevölkerungszahl nach den USA. Viele Ärzte, Pfleger und Polizisten sind verstorben. Es gab auch einige Infektionen in den Puente-Familien. Leider ist ein Vater von 4 Kindern verstorben. Wir selbst betrauern den Tod einer langjährigen (40 Jahre) Freundin, die mit 70 verstorben ist und deren gesamte Familie infiziert ist. Die Ausgangssperre konnte von den meisten Menschen (70% der Arbeit ist informell) nicht eingehalten werden, sodass die Nahrungsmittelbeschaffung im Vordergrund stand.

Der Präsident hatte staatliche Unterstützung organisiert, die aber bei den Ärmsten nicht ankam. Außerdem hat das Parlament die Situation ausgenutzt und den Präsidenten Vizcarra, der offen gegen die Korruption kämpfte, abgesetzt. Im April gibt es Neuwahlen und es ist unklar, wie sich die Situation weiter entwickelt. Zu unserer großen Überraschung ist es gelungen, die Arbeit in Puente aufrecht zu erhalten. Der wichtigste Punkt war, dass die Lehrerin Rosa täglich zur Verfügung stand und die Anschaffung von Laptops sowie Internetzugang (teilweise über Handys) für alle Kinder. Zum Glück ist in Peru das Internet besser als hier. Hierzu hat der Rotaryclub Ingelheim uns finanziell unterstützt.

Zu unserer großen Überraschung ist es gelungen, die Arbeit in Puente aufrecht zu erhalten. Der wichtigste Punkt war, dass die Lehrerin Rosa täglich zur Verfügung stand und die Anschaffung von Laptops sowie Internetzugang (teilweise über Handys) für alle Kinder. Zum Glück ist in Peru das Internet besser als hier. Hierzu hat der Rotaryclub Ingelheim uns finanziell unterstützt. Im Januar werden noch zusätzlich Reader angeschafft, damit die Kinder weiter lesen. Es wird ein Buch pro Woche ausgesucht und die Kinder schildern über Skype den Inhalt des Gelesenen.  Während des Lockdowns fand der Unterricht virtuell statt und jetzt ist Rosa mehrmals pro Woche in Puente mit den notwendigen Hygienemaßnahmen. In Peru sind die Schulen seit März 20 bis März 21 geschlossen. Das bedeutet, dass die meisten Kinder ein Jahr verlieren.

Mariana hat wieder den 1. Platz in ihrem Krankenschwesternstudium erreicht und die private Uni hat uns die gezahlten Gebühren zurückgezahlt.

Etwa alle 4 Wochen haben wir den Kindern, die regelmäßig am Unterricht teilnahmen und ihre Prüfungen bestanden haben, Lebensmittel geliefert. Diese wurden zum großen Teil von den Masken die eine Patin genäht hat finanziert. Bisher kamen so mehr als 8.000 Euro zusammen.

Wir haben unsere Besprechungen über ZOOM durchgeführt und standen in regelmäßigem Austausch. Die Krise hat den Zusammenhalt in Puente sehr gefördert, weil allen Beteiligten deutlich geworden ist, wie wichtig diese Unterstützung ist.

Wir hoffen sehr, dass wir im Laufe des nächsten Jahres wieder hinfliegen können und bedanken uns erneut für Ihre Treue und nachhaltige Unterstützung.

Wegen Corona wird die nächste Mitgliederversammlung erst 2021 stattfinden. Wir wünschen schöne Weihnachten und vor allem Gesundheit!

Mainz, den 14.12.2020
Lisa und Jürgen Rauber

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Corona-Hilfe – Puente e.V. spendet Lebensmittel

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Corona-Hilfe – Puente e.V. spendet!

Danke allen Spendern! Sie ermöglichen das Puente e.V. in der Corona-Krise unseren Familien Unterstützung mit dringend gebrauchten Lebensmittelpaketen gegeben wurden. Für den digitalen Unterricht konnten Laptops zur Verfügung gestellt werden! Vielen Dank an alle unsere Unterstützer!!


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Corona in Peru – April2020

Liebe Freunde und Spender, hier ein kurzer Zwischenbericht über die Situation in Peru.

Dort gibt es eine Ausgangssperre, nur zum Einkaufen bis 16.00 Uhr ist Ausgang erlaubt. Mo, Mi und Fr für Männer und Di, Do und Sa für Frauen. Da die Eltern der Kinder von den Tageseinnahmen leben, haben sie kein Einkommen mehr. Deshalb haben wir die wichtigsten Lebensmittel gekauft und verteilen sie jetzt an die Familien. Das Gesundheitssystem ist Corona auf keinen Fall gewachsen, deshalb hat Präsident Vizcarra diese harten Maßnahmen verfügt. 

In einigen Wochen wollten wir die Lebensmittelverteilung wiederholen. 

Die Situation ist ernst, vor allem, weil es den Peruanern so viel Vergnügen bereitet, Regeln zu umgehen. In den Armenvierteln halten sie sich nicht an die Verbote. Es bleibt nur zu hoffen… 

Besorgte Grüße 
Lisa Rauber

Mainz, den 10.04.2020

 

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Reisebericht 2019/2020


Liebe Mitglieder, Paten und Spender,

langsam kommen unsere Bemühungen zum Ziel. Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, endlich ein zuverlässiges Team vor Ort zu haben. Es war eine gute Entscheidung, die venezolanische Familie aufzunehmen.

Die beiden Jungs entwickeln sich hervorragend, sind kommunikativ, sozial und sehr gut in ihren schulischen Leistungen. Ihr Vater Marlon hilft bei dem aktuellen Ferienprogramm mit. Er leitet einen Schwimmkurs (obwohl das Meer so nah ist, können die meisten Kinder nicht schwimmen) und einen Schachkurs.

Wie in Peru üblich, bleibt es nicht beim Spaß, sondern es wird gleich ein Wettbewerb daraus gemacht, die begehrten vorderen Plätze zu ergattern.

Danach ein Besuch mit den Freiwilligen im Einkaufszentrum.
Die aktuelle Lage der Flüchtlinge in Peru ist sehr schwierig, weil Maduro (Präsident von Venezuela) wohl die Gefängnisse geöffnet habe und es deshalb täglich kriminelle Handlungen von venezolanischen Banden gebe. Eins unserer Mädchen ist auch betroffen. Sie wurde entführt und erst 48 Stunden später wieder gefunden. Ihr Körper war übersät mit blauen Flecken. Sie befindet sich jetzt in therapeutischer Behandlung. In der Bevölkerung führt das zu sehr viel Angst und Reaktionen, wie wir sie hier aus der rechten Szene kennen.

Weihnachten wurde wie jedes Jahr mit Musik und Geschenken gefeiert.

Das Friseurprojekt scheint jetzt endlich zu beginnen. Es war ein schwieriges Vorhaben und ich (Lisa Rauber) habe oft mit dem Gedanken gespielt, die Flinte ins Korn zu werfen.

Die peruanischen Strukturen sind echt schwer zu durchschauen. Durch die vielen Hilfsangebote, die es über die Jahre für Peru gegeben hat, steht das Nehmen im Vordergrund und soziales Engagment ist viel weniger vorhanden als bei uns. Das merken wir auch daran, dass wir immer wieder gefragt werden, wieviel wir an Puente verdienen. Außerdem wird davon ausgegangen, dass wir unsere Flüge von den Spendengeldern bezahlen.

Zur augenblicklichen Ferienzeit gibt es Unterricht in Kunst (mit den Freiwilligen bemalen sie die Mauer), Karate, Backen, Tanzen und Flötenunterricht mit Amadeus (Wolfgang Wackerbauer).
Wichtig sind die Treffen mit den Helfern von Puente, die im Club Central in Trujillo mit leckerem peruanischem Essen stattfinden.

Zur Zeit befindet sich Fiorella (eine peruanische Medizinstudentin, die jeden Samstag freiwillig bei Puente mithilft) in Neustadt, wo sie ein Praktikum absolviert und zum ersten mal Schnee gesehen hat. Im März fliegt sie zurück, um ihr Studium zu beenden.

Es wird also nie langweilig für uns und wir freuen uns schon auf den nächsten Aufenthalt. Dann gibt es wieder einen Wechsel bei den Freiwilligen (wir hoffen, sie sind genauso hilfreich wie die aktuellen) und wir planen, eine Aufgabenbetreuung mit einem Mittagessen für jeden Tag zu organisieren.

Herzliche Grüße an Sie/Euch alle und erneut Danke für die nachhaltige Unterstützung.
Mainz, den 06.03.2020

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