Corona-Hilfe – Puente e.V. spendet!

Danke allen Spendern! Sie ermöglichen das Puente e.V. in der Corona-Krise unseren Familien Unterstützung mit dringend gebrauchten Lebensmittelpaketen gegeben wurden. Für den digitalen Unterricht konnten Laptops zur Verfügung gestellt werden! Vielen Dank an alle unsere Unterstützer!!


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Corona in Peru – April2020

Liebe Freunde und Spender, hier ein kurzer Zwischenbericht über die Situation in Peru.

Dort gibt es eine Ausgangssperre, nur zum Einkaufen bis 16.00 Uhr ist Ausgang erlaubt. Mo, Mi und Fr für Männer und Di, Do und Sa für Frauen. Da die Eltern der Kinder von den Tageseinnahmen leben, haben sie kein Einkommen mehr. Deshalb haben wir die wichtigsten Lebensmittel gekauft und verteilen sie jetzt an die Familien. Das Gesundheitssystem ist Corona auf keinen Fall gewachsen, deshalb hat Präsident Vizcarra diese harten Maßnahmen verfügt. 

In einigen Wochen wollten wir die Lebensmittelverteilung wiederholen. 

Die Situation ist ernst, vor allem, weil es den Peruanern so viel Vergnügen bereitet, Regeln zu umgehen. In den Armenvierteln halten sie sich nicht an die Verbote. Es bleibt nur zu hoffen… 

Besorgte Grüße 
Lisa Rauber

Mainz, den 10.04.2020

 

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Puente e.V. – Brücke nach Peru

Was verbindet die Brücke?

Puente ist die Verbindung zwischen dem deutschen Verein Puente und dem peruanischen Verein Puente St. Rosa.Lisa Rauber ist Vorsitzende in beiden  Vereinen.

Gruppenbild puente 2015 jan

Warum Peru?

Lisa Rauber aus Wiesbaden, mit Praxis in Mainz war als Ärztin drei Jahre im Entwicklungsdienst in Peru. Sie kennt aus dieser Zeit Land und Leute und konnte vertrauensvolle Freundschaften aufbauen, so dass garantiert ist, dass die Hilfe direkt ankommt. Sie reist zweimal pro Jahr mit ihrem Mann nach Peru und auch einige Paten haben bisher das Projekt besucht.
Die Kinder und Jugendlichen leben in Slumgebieten auf Sand ohne sanitäre Einrichtungen und viele gehen nicht zur Schule, weil Ihnen das Geld für die Bücher und Uniformen fehlt.

Bau des Zentrums panorama

Was haben wir schon erreicht?

Um die persönliche Situation der Kindere zu verbessern wurde eine Betreuung organisiert, in die die Eltern integriert sind.
Wir haben dafür gesorgt, dass  jedes Kind ein Essen pro Tag erhält, in der Schule oder zuhause. Einigen Müttern haben wir eine Arbeit vermittelt, weil nur so die soziale Situation der Kinder verbessert werden kann.
2014 wurde die Tagesstätte fertig gestellt, wo Puente jetzt eine feste Heimat hat.
Willi, ein dort lebender deutscher Jurist (ebenfalls Mitglied von Puente) hat die Namen der Kinder auf die Wand des Gebäudes geschrieben, damit sie dort eine Erinnerung für sich haben.
Die Kinder (zur Zeit 48) haben entweder deutsche oder peruanische Paten, die sie mit einem monatlichen Betrag unterstützen.
7 Jugendliche studieren inzwischen (Volkswirtschaft, Psychologie, Computerwesen, Hotelwesen, teilweise in dualen Studiengängen) und erhalten Unterstützung von mehreren Paten.
Samstags findet ein Treffen aller Kinder- und Jugendlichen statt. Dann erhalten sie Unterricht in Mathematik, Deutsch, Englisch, Karate und Unterstützung in allen Lebensfragen. Im Vordergrund steht dabei die Verbesserung des Selbstwertgefühls und Unterstützung im Vertrauen auf die eigenen Ressourcen.

Was sind unsere weiteren Ziele?

  1. Mehr Unterstützung von peruanischer Seite zu finden.
    Die Trennung zwischen arm und reich ist sehr ausgeprägt.
  2. Den Austausch fördern zwischen deutschen Studenten und Peru.
    Dazu wurden im Zentrum 3 Zimmer eingerichtet.
  3. Lisa Rauber und Fee Michelle Schäfer werden sich weiter in der Ausbildung peruanischer Psychologiestudenten in Traumatherapie engagieren und im Gegenzug dazu diese Studenten mit den Kindern und Jugendlichen von Puente in Kontakt bringen.


Ansprechpartner
Melanie und Frank Schmidt, Worms
Dr. med. Jürgen und Lisa Rauber +49 (0) 6131-223817
Fee-Michelle Schäfer, Kehl +49 (0) 7851 / 99 49 208

Beiträge: Jahresbeitrag: 40 Euro
Persönliches Patenkind: 30 Euro im Monat

Puente e.V.
Kontonummer   0007207662
BLZ   30060601
IBAN:   DE53 3006 0601 0007 2076 62
BIC:   DAAEDEDDXXX
Apotheker- und Ärztebank

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Reisebericht 2019/2020


Liebe Mitglieder, Paten und Spender,

langsam kommen unsere Bemühungen zum Ziel. Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, endlich ein zuverlässiges Team vor Ort zu haben. Es war eine gute Entscheidung, die venezolanische Familie aufzunehmen.

Die beiden Jungs entwickeln sich hervorragend, sind kommunikativ, sozial und sehr gut in ihren schulischen Leistungen. Ihr Vater Marlon hilft bei dem aktuellen Ferienprogramm mit. Er leitet einen Schwimmkurs (obwohl das Meer so nah ist, können die meisten Kinder nicht schwimmen) und einen Schachkurs.

Wie in Peru üblich, bleibt es nicht beim Spaß, sondern es wird gleich ein Wettbewerb daraus gemacht, die begehrten vorderen Plätze zu ergattern.

Danach ein Besuch mit den Freiwilligen im Einkaufszentrum.
Die aktuelle Lage der Flüchtlinge in Peru ist sehr schwierig, weil Maduro (Präsident von Venezuela) wohl die Gefängnisse geöffnet habe und es deshalb täglich kriminelle Handlungen von venezolanischen Banden gebe. Eins unserer Mädchen ist auch betroffen. Sie wurde entführt und erst 48 Stunden später wieder gefunden. Ihr Körper war übersät mit blauen Flecken. Sie befindet sich jetzt in therapeutischer Behandlung. In der Bevölkerung führt das zu sehr viel Angst und Reaktionen, wie wir sie hier aus der rechten Szene kennen.

Weihnachten wurde wie jedes Jahr mit Musik und Geschenken gefeiert.

Das Friseurprojekt scheint jetzt endlich zu beginnen. Es war ein schwieriges Vorhaben und ich (Lisa Rauber) habe oft mit dem Gedanken gespielt, die Flinte ins Korn zu werfen.

Die peruanischen Strukturen sind echt schwer zu durchschauen. Durch die vielen Hilfsangebote, die es über die Jahre für Peru gegeben hat, steht das Nehmen im Vordergrund und soziales Engagment ist viel weniger vorhanden als bei uns. Das merken wir auch daran, dass wir immer wieder gefragt werden, wieviel wir an Puente verdienen. Außerdem wird davon ausgegangen, dass wir unsere Flüge von den Spendengeldern bezahlen.

Zur augenblicklichen Ferienzeit gibt es Unterricht in Kunst (mit den Freiwilligen bemalen sie die Mauer), Karate, Backen, Tanzen und Flötenunterricht mit Amadeus (Wolfgang Wackerbauer).
Wichtig sind die Treffen mit den Helfern von Puente, die im Club Central in Trujillo mit leckerem peruanischem Essen stattfinden.

Zur Zeit befindet sich Fiorella (eine peruanische Medizinstudentin, die jeden Samstag freiwillig bei Puente mithilft) in Neustadt, wo sie ein Praktikum absolviert und zum ersten mal Schnee gesehen hat. Im März fliegt sie zurück, um ihr Studium zu beenden.

Es wird also nie langweilig für uns und wir freuen uns schon auf den nächsten Aufenthalt. Dann gibt es wieder einen Wechsel bei den Freiwilligen (wir hoffen, sie sind genauso hilfreich wie die aktuellen) und wir planen, eine Aufgabenbetreuung mit einem Mittagessen für jeden Tag zu organisieren.

Herzliche Grüße an Sie/Euch alle und erneut Danke für die nachhaltige Unterstützung.
Mainz, den 06.03.2020

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Reisebericht Sommer 2019

Liebe Mitglieder, Paten und Spender,

unser Aufenthalt ist jedes Mal intensiv und es wird nie langweilig. In den ersten drei Wochen begleitete uns Ralitsa Radkova mit ihrer Familie. Ihre beiden Patenkinder Harys und Nando freuten sich sehr über ihren Besuch.
Harys hat einen internationalen Wettbewerb in Karate zwischen Peru, Chile und Ecuador gewonnen und den roten Gürtel erhalten.

Danach besuchte uns Familie de Greiff mit 3 Kindern und lernte ebenfalls ihre Patenkinder und Puente kennen.
Stefan de Greiff hatte eine sehr gute Idee, wie man Puente weiter ausbauen könnte. Darüber berichte ich, wenn es konkret wird.

Ein sehr wichtiger Punkt war die Umstrukturierung der Abläufe am Samstag, weil uns die vielen Feiern zum Beispiel bei den Besuchen sehr störten. Dann kam jedes Mal der Unterricht zu kurz. Das ist leider in den peruanischen Schulen so. Da gibt es den Tag des Lehrers, des Ceviches (peruanisches Nationalgericht), des Meerschweinchens usw.
Und die Lehrerinnen basteln und basteln, wie bei uns in Kindergarten. Natürlich fällt immer der Englischunterricht aus und inzwischen ist es auch in Peru sehr wichtig Englisch zu können.
Wir haben uns entschlossen, eine Aufteilung vorzunehmen und die Mathematiklehrerin Rosa allein für den Unterricht und die Einteilung der Freiwilligen verantwortlich zu machen. Sie unterstützt Puente nun seit 8 Jahren. Nena übernimmt weiterhin alle Kontakte nach außen und zusammen mit Marta die Einkäufe. Nena ist Directora und Rosa gleichberechtigte Subdirectora.
Auch haben wir einen suspendierten katholischen Priester Wolfgang (in Peru Amadeus) kennengelernt, der mit seiner Familie in der Nähe von Puente lebt. Er spielt 30 Instrumente und hat den Musikunterricht in Puente übernommen.
Wir haben eine venezolanische Familie mit zwei Jungs in Puente aufgenommen. Sie lebten in einem Raum zu viert. Die Situation der 600 000 Venezolaner in Peru ist sehr prekär, da sie keinerlei Unterstützung erhalten außer der Aufenthaltsgenehmigung und die Stimmung in der Bevölkerung ist ähnlich wie bei uns hier, nur dass den Peruanern die Jobs tatsächlich weggenommen werden.

Außerdem haben wir Kontakt mit dem Rotary Club von Trujillo aufgenommen, die uns mit ihren Kontakten unterstützen werden. Ich war ehrlich gesagt etwas skeptisch, weil wir so oft spontane Versprechen der Unterstützung erhalten haben, die aber leider nur Versprechen blieben.

In diesem Fall war es anders. Sie kamen am nächsten Samstag zu fünft, um Puente kennenzulernen.
Sie halten weiter den Kontakt und ein Schulleiter hat spontan ein halbes Stipendium für einen Schüler angeboten.

Die drei Freiwilligen Charlotte, Hannah und Isabel wurden verabschiedet und es fiel allen Beteiligten sichtlich schwer, wobei ihr Start durch eine vierte Freiwillige sehr schwierig war. Erst nachdem wir diese zurück nach Deutschland geschickt hatten, kam Ruhe rein und wir sind sehr mit dem Engagement der anderen drei zufrieden.
In der letzten Woche kamen die vier Neuen: Johanna, Paula, Annika und Henri. Sie sind sehr engagiert und offen.

Wir haben uns während der ersten Woche um sie gekümmert und Regina (unser Patenkind, die Deutsch kann) begleitete sie, damit sie mit den Buslinien zu ihren Einsatzorten kommen.
Regina wird nach abgeschlossenem Psychologiestudium ein einjähriges Praktikum im Epilepsiezentrum Kork absolvieren. Dort hat sie die Gelegenheit, Neues zu lernen und ihre Deutschkenntnisse weiter zu verbessern.

Durch die faire Aufteilung zwischen Puente und St. Toribio (der Behindertenschule, in Peru für spezielle Kinder) haben wir samstags 4 Freiwillige zur Verfügung und können dadurch viel kleinere Gruppen bilden. St. Toribio hat dadurch an 4 Tagen 2 Freiwillige. Natürlich gab es wieder die üblichen bürokratischen Hürden und Aufenthalte beim Notar, an die wir uns immer noch nicht gewöhnen können. Aber für die Kontinuität ist es weiterhin wichtig, dass wir zweimal pro Jahr anwesend sind.
Es erinnert manchmal an einen Spruch von Churchill: Erfolg ist die Fähigkeit sich von einem Misserfolg zum nächsten zu hangeln, ohne die Begeisterung zu verlieren.

Vielen Dank, dass auch Sie die Begeisterung nicht verlieren und uns so nachhaltig unterstützen.
Mainz, den 02.09.2019

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Lehrerinnen – Roxana, Patricia, Rosa

v. l. n.r.Roxana,Patricia und Rosa
v. l. n.r.Roxana,Patricia und Rosa
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Reisebericht Dezember 2018 – Januar 2019

Liebe Mitglieder, Paten und Spender,

Dieses Mal wurden wir mit einem Fest zum 70. Geburtstag von Jürgen empfangen, mit Musik, Aufführungen und kleinen Geschenken für alle.

Jürgen hat dann alle Kinder und Mitarbeiter von Puente zu einem Ausflug ins Schwimmbad eingeladen, wo es Hähnchen mit Pommes gab.

Wir freuten uns über den Besuch von Prof. Inge Seiffge-Krenke und ihrem Mann, die an der psychologischen Fakultät UPN einen Vortrag über die Bedeutung des Vaters in der Entwicklung des Kindes hielt.

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Die erste Schülerin Alison beendet ihre Friseurausbildung

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Namenwand

Alle Schüler werden auf der großen Ziegelwand im Zentrum mit ihrem Namen eingetragen.

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Garten und Aussenanlagen im Neuen Zentrum Trujillo

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Dank an St. Ursula-Schule Geisenheim für Hilfe an Puente

Puente e.V. Santa Rosa und Sankt Ursula
Die Brücke von Geisenheim nach Trujillo, Peru

Danke-Plakat St. Ursula u. Puente

Dank des Solidaritätslaufs der SchülerInnen der St. Ursula-Schule konnte ein Dach für den Unterricht -hier in den Bildern der Karateunterricht- gebaut werden. Für fünfzig Kinder konnten Schulmaterialen und Schuluniformen gekauft werden. Vielen Dank an alle St. Ursula SchülerInnen und LehrerInnen.
Das Wichtigste ist vor allem Eure große Unterstützung
und das Wissen, dass es Hilfe gibt.

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